Mittwoch, 21. November 2007

Auf den Spuren von Don Juan Matus

Hola Amigos y Amigas,

Einen recht schoenen Gruss aus Las Varas, wo ich abgeschieden in den Bergen mein kuemmerliches Leben geniesse. Noch immer Barfuss, jedoch mittlerweile mit einem schnittigen Socken bekleidet, den ich aus purem Mietleid geschenkt bekommen habe.

Bolivar und ich haben begonnen, eine Steinmauer zu bauen, jeden Tag ein paar Stunden.
Im gegenzug gibts Essen, schlafen und Wissen. Alles in allem eine recht gute Symbiose.

Das Dorf ohne Namen in dem ich lebe gehoert einigen Familien der Huichol Indianer. Dieser Stamm lebt seit zig Tausenden Jahren isoliert in den Bergen und in der Wueste. Demenstprechend "ungewoehlich" ist auch ihre Weltanschauung. Ungewoehnlich, aber dafuer umso mehr interresant.

Da ich mich leider nicht in der Lage befinde, meine Reise im geplanten Zeitraum zu absolvieren, werde ich die Raumzeit wohl daehnen muessen. . So sehr mir der Winter in Oesterreich auch fehlt und so sehr ich Mexico auch hasse. Masterplan ist Masterplan. Und ich pflege mich ja an Plaene zu halten.

Melde mich wenn es wieder mehr zu berichten gibt, liebe Gruesse

fotos: http://www.box.net/shared/supn31vyn3

Dienstag, 6. November 2007

1000 km in den Norden

sorry, das ich mich so spaet melde, ich war etwas im stress, ich hoffe ihr verstaeht das.

Ich bin in der Naehe von San Blas, einem kleinem Punkt auf der Landkarte, in einem Dorf das auf keiner Karte exestiert.

Wie geplant sind wir per Anhalter bis Guadalajara gefahren. Sieben Tage on the Road, jeah!!! Tausend Kilometer entlang der Pazifikkueste, einem einzigen Traumhaft schoenen Strand.Von der Schlafkabine eines fuenfzig Jahre alten LKW bis zum klimatisierten hightech schnickschnack Doge war an Fahrzeugen so ziemlich alles dabei.
Der einzigen Schandfleck hier ist Acapulco, ein absolutes no no!!
An die Namen der anderen Doerfer in daehnen wir schliefen kann ich mich leider nicht mehr erinnern, jedoch alle sehr freundlich und " mexikanisch".

Guadalajara, eine 4 Millionen Metropole nord-westlich von Mex City haben so ca. am 29zigsten erreicht. Zwei Tage, eine wirklich wunderschoene Stadt. (Ja ich weiss, das schreibe ich bei jeder Stadt) .
Dann ca. 4 Stunden mit dem Bus westlich, in das Dorf, in dem ich mich zur Zeit, ( und wahrscheinlich noch etwas laenger) befinde.

Am 2. November haben hier ca 50 Amigos, ein Feuermann ein Medizinmann und der Oesterreicher den Tag der Toten gefeiert. Nach zig Tausender alter Tradition, (warum sollte man das perfekte auch aendern)?
Eine wirklich sehr beeindruckende Nacht!!!

Hab dann gleich mein ganzes Hab und Gut dem Zirkel ueberschrieben, und laufe nur noch Barfuss und Nackt durch die Gegend. Ich spreche mit Planzen und weigere mich ab heute, Raeume zu betreten, in welchen boese Mikrowellen sind.Sonst gehts mir recht gut .

Wie gesagt, ich werde hier sicher noch eine Woche bleiben. Dann gehts wieder ab in den Sueden .

Peace, ooohmm oder hochachtungsvoll, whatever, greetz, der stress


Fotos: http://www.box.net/shared/qxhjuuv78c