Freitag, 28. Dezember 2007

Guten Rutsch ins neue ....

Wie ihr euch sicher schon gedacht habt, gehts mir noch immer gut!! Die Steinmauer haben wir fertig gemauert. Ein Kunstwerk das keinen vergleich scheuen braucht ;-)

Bolivar ist wieder zurueck nach London, Melanie ist schwanger, Bolivar ist etwas verwirrt. In Spanisch scheint auch kein Wort fuer verhueten zu existieren.

Vor zwei Wochen war ich bei einer Santo Daime Zeremonie. Auch sehr interresantes Brainfood.

Ueber Weihnachten war ich in der Wueste, in der naehe von Charcas. Es waren einige schwer beeindruckende Tage fuer mich. Ja, man kann sich auch mit einem achtel liter Wasser die Zaehne anstaendig putzen!

Ich werde bis mitte Jaenner in L.Varas bleiben. Und meinen Masterplan hab ich auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Mein Rueckflug ist am 3.2.08 von Mex. D.F.

Ich wuensch euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und werd einen auf euch trinken!

Und nicht vergessen:

Mittwoch, 21. November 2007

Auf den Spuren von Don Juan Matus

Hola Amigos y Amigas,

Einen recht schoenen Gruss aus Las Varas, wo ich abgeschieden in den Bergen mein kuemmerliches Leben geniesse. Noch immer Barfuss, jedoch mittlerweile mit einem schnittigen Socken bekleidet, den ich aus purem Mietleid geschenkt bekommen habe.

Bolivar und ich haben begonnen, eine Steinmauer zu bauen, jeden Tag ein paar Stunden.
Im gegenzug gibts Essen, schlafen und Wissen. Alles in allem eine recht gute Symbiose.

Das Dorf ohne Namen in dem ich lebe gehoert einigen Familien der Huichol Indianer. Dieser Stamm lebt seit zig Tausenden Jahren isoliert in den Bergen und in der Wueste. Demenstprechend "ungewoehlich" ist auch ihre Weltanschauung. Ungewoehnlich, aber dafuer umso mehr interresant.

Da ich mich leider nicht in der Lage befinde, meine Reise im geplanten Zeitraum zu absolvieren, werde ich die Raumzeit wohl daehnen muessen. . So sehr mir der Winter in Oesterreich auch fehlt und so sehr ich Mexico auch hasse. Masterplan ist Masterplan. Und ich pflege mich ja an Plaene zu halten.

Melde mich wenn es wieder mehr zu berichten gibt, liebe Gruesse

fotos: http://www.box.net/shared/supn31vyn3

Dienstag, 6. November 2007

1000 km in den Norden

sorry, das ich mich so spaet melde, ich war etwas im stress, ich hoffe ihr verstaeht das.

Ich bin in der Naehe von San Blas, einem kleinem Punkt auf der Landkarte, in einem Dorf das auf keiner Karte exestiert.

Wie geplant sind wir per Anhalter bis Guadalajara gefahren. Sieben Tage on the Road, jeah!!! Tausend Kilometer entlang der Pazifikkueste, einem einzigen Traumhaft schoenen Strand.Von der Schlafkabine eines fuenfzig Jahre alten LKW bis zum klimatisierten hightech schnickschnack Doge war an Fahrzeugen so ziemlich alles dabei.
Der einzigen Schandfleck hier ist Acapulco, ein absolutes no no!!
An die Namen der anderen Doerfer in daehnen wir schliefen kann ich mich leider nicht mehr erinnern, jedoch alle sehr freundlich und " mexikanisch".

Guadalajara, eine 4 Millionen Metropole nord-westlich von Mex City haben so ca. am 29zigsten erreicht. Zwei Tage, eine wirklich wunderschoene Stadt. (Ja ich weiss, das schreibe ich bei jeder Stadt) .
Dann ca. 4 Stunden mit dem Bus westlich, in das Dorf, in dem ich mich zur Zeit, ( und wahrscheinlich noch etwas laenger) befinde.

Am 2. November haben hier ca 50 Amigos, ein Feuermann ein Medizinmann und der Oesterreicher den Tag der Toten gefeiert. Nach zig Tausender alter Tradition, (warum sollte man das perfekte auch aendern)?
Eine wirklich sehr beeindruckende Nacht!!!

Hab dann gleich mein ganzes Hab und Gut dem Zirkel ueberschrieben, und laufe nur noch Barfuss und Nackt durch die Gegend. Ich spreche mit Planzen und weigere mich ab heute, Raeume zu betreten, in welchen boese Mikrowellen sind.Sonst gehts mir recht gut .

Wie gesagt, ich werde hier sicher noch eine Woche bleiben. Dann gehts wieder ab in den Sueden .

Peace, ooohmm oder hochachtungsvoll, whatever, greetz, der stress


Fotos: http://www.box.net/shared/qxhjuuv78c

Dienstag, 23. Oktober 2007

P. Escondido die Zweieinhalbte

¡Hola! Standort nach wie vor unveraendert. Weil man jedoch gehen soll, wenns am schoensten ist, und ich mich schon langsamer bewege als der durchschnittliche hier lebende Mexicaner werde ich Puerto Escondido in 2, 3 Tagen verlassen. Ich sage Adios zu Frau und Hof, und adios zu einem Ruhepuls um die 28 BPM. Wer also in Mexico eine guenstige Moeglichkeit zum Surfen sucht, ist in Puerto Escondido im Hostel Shalom am richtigem Platz.

Mittlerweile fuehle ich mich in Mexico richtig richtig. Man lernt hier einach nur zu sein, es scheint, als hat jeder Tag 48 Stunden, und jede Stunde wird 60 minuten lang genossen.
Deutsche Gruendlichkeit wird hier nur milde Belaechelt, es funktioniert auch ohne sehr gut. Dafuer hat jeder in Mexico viiieeeel Zeit fuer seine Kinder, fuer die Familie und fuer aktiv leben erleben. Vermutlich exestiert in Mexico kein Wort fuer Leistungsdruck, Depression oder Stress. ;-)
Selbstbestaetigung, die in Europa oft nur durch schneller, mehr und besser Arbeiten als der andere erreicht wird, braucht hier niemand. Stattdessen legen die Mexicaner viel wert auf miteinander. Irgendwie scheint, als sei dies der bessere Weg, man sieht hier einfach mehr Menschen lachen.

Mit meinem Freund Bolivar einem netten Kerl aus Equator den ich in Oaxaca kennengelernt habe werde ich mich per Anhalter der Kueste entlang in Richtung Guadalajara aufmachen.
Am 2 Nov. werden wir dann den Tag der Toten auf traditionell Indianischer Weise feiern ;-) .
Da Bolivar sieben Jahre in England gelebt hat, ist er mein perfekter Spanisch lehrer.
Wuensche euch, das es in Oesterreich ein bisschen waermer wird.
;-)

Adios Amigos, der Stress

Sonntag, 14. Oktober 2007

The Hammock way of life


Buenos, aus Puerto Escondido. Befinde mich seit rund einer Woche in einem permanentem Zen Zustand. Das einzige was man hier tun kann ist zu Surfen! Yeaaahhh, ich habs gelernt, und es gefaellt mir sogar! Sonst ist hier nicht viel los, deshalb gibts auch relativ wenig neues. Life is fucking Hard, meine Freunde ;-).

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Ueber Castro und den Wurm

In Veracruz wars mir nach zwei Tagen dann doch zu langweilig, obwohl eine wunderschoene Stadt. Der von mir erhoffte Badespass wurde leider durch unzaehlige Riesenfrachter getruebt. Da dadurch auch die Wasserqualitaet der einer sauberen Oesterreichischen Klaeranlage entsprochen hat, hab ich meine erste Wellenreitversuche verschoben. Bin dann nach Cardel weitergezogen, ein netter Sandtrand, nahe Veracruz . Von hier aus ist der Herr Castro zum Sturm auf Cuba gestartet.
Da ich jedoch der einzige Tourist inmitten Mexicanischer Fischer war, bin ich am naechsten morgen weiter nach Oaxaca.

Here is a perfect place to be!!!

Schlafe im Hostel Luz a Luna, fuer 70 Pesos (1 EUR. - 14 PES ;-) die Nacht. Jeden Tag trifft man Traveller aus der ganzen Welt. Endlich wieder Deutsch Sprechen (Pief-Oasch)!!! Extrem angenehme Zeitgenossen!!!

Oaxaca liegt am Schnittpunkt dreier Taeler und hier lebten schon die Zapoteken vor 3000 Jahren! (Monte Alban)
Umgeben von dichtbewachsenen Huegeln versprueh diese Stadt einen Charme, der nur von den Chics (1A++) uebertroffen wird!!!
Fast jeden Tag eine nette Party. Gestern die Fiesta San Francisco. Da gibts dann Mescal (das is der Tequilla mitn Wurm) for free. Hab mir den ersten Mexinanischen Tanz lernen lassen, und das nach etlichen Mescals.
Es wurde viel gelacht ;-)
Wuerde bei uns der Christliche Glauben so zelebriert werden, ich waere Papst geworden!

Meine erste vemeindlich Krankheit, unzaelige kreisrunde rote Punkte auf den Haenden und im Gesicht hab ich dann auch ueberlebt.
Mosquitostiche die nicht jucken - leichte Krise.

Werde noch bis morgen hier bleiben und dann nach Puerto Escondido fahren. Hier kann ich endlich mal ausspannen, und auch meine ersten Surfversuche starten.

Und jetzt ab in die Haengematte, bei angenemen 30ig Grad ein bisschen Siesta halten.
Ach ja, bevor ichs vergesse: Viva Mexico, Viva Indebendencia,...!!!

Freitag, 28. September 2007

Viva Mexico!!!

Hurra, hurra, ich lebe noch!!!
Bin seit gestern in Veracruz und hab gleich mal meinen ersten Hurrican erleben duerfen. War dann aber alles halb so wild.
Der Anflug auf Mexico D.F. bei Nacht war der Hammer, ich habe dieses Monstrum von einer Stadt jedoch gleich wieder verlassen! Das erklaert wahrscheinlich auch warum ich bis jetzt weder angeschossen, noch ausgeraubt wurde!
Ich bin also direkt vom Flughafen nach Puebla, eine echt total Ueberschaubare, freundliche und froehliche Stadt. Puebla ist bestens geignet um sich in Mexico zu aklimatisiersen. Mein ersten Tequilla hab ich dann gleich auf der ersten Fiesta, am Hauptplatz von Puebla mit einem Schweizer genossen.

Ueberhaupt beschleicht mich das gefuehl, das die Mexicaner eine sehr lebensfrohes Volk sind. Sie essen gern und reden viel, sind sehr Trinkfest und aus der Apotheke schallt die neue Manu Chao - " la Radiolina " auf den Hauptplatz.
Man soll ja den Tag nicht vor dem Abend loben, aber ich bin langsam sehr zuversichtlich das ich diesen Trip ueberleben werde.

Nach drei Tagen Puebla hatte ich dann alles gesehen, und auch die Mexicanischen Spielregeln verstanden. Also noch ein bissen das Outdoorangebot abgecheckt und mit dem Bus nach Veracruz, wie gesagt, da wurde es dann sehr Windig!!!

Werde jetzt noch ein oder zwei Naechte in Veracruz bleiben, und dann richtung Norden weitertrampen.
Hoffe das die Luftfeuchtigkeit wieder einmal unter 99% faellt, und ich weiter festen Stuhlgang habe. Adios, mein Taxi wartet.

Mittwoch, 19. September 2007

Aufgepasst, hier kommt der Masterplan

Nach langem hin und her habe ich mich auf eine ungefähre Route festgelegt. Hört sich einfacher an als es ist.
Also, zum ersten mal Amerikanischen Boden werde ich am Flughafen von Mexico City berühren. Vielleicht küsse ich ihn sogar, kommt auf die Anzahl der Bloody Marry´s im Flugzeug an!

Dann gehts weiter nach Puebla, die Stadt wo bis vor kurzem noch die legendären VW-Käfer produziert wurden. Auch in Puebla werde ich nicht lange bleiben, mich ziehts weiter in den Osten, nach Veracruz. Sonne Strand und Wellen, alles am Golf von Mexico, die Riesengrosse Badewanne, wo die Hurakánz entstehen. Ich denke dort werde ich etwas länger verweilen.

Irgendwann werd ich dann weiter in den Norden fahren, nach Oaxaca, dem Künstlerischem Zentrum von Mexico. Da sollte man schon ein paar Tage investieren.

Nach dem ganzen Kulturschock brauch ich vermutlich wieder ein wenig erholung. Also ab nach Puerto Angel, wo ein paar der schönste Strände Mexicos sein sollen. Ist natürlich Geschmackssache, aber Puerto Angel ist auch ein sehr beliebte Backpacker und Aussteiger Treffpunkt. Also mal zwei Wochen nix tun, ausser Schlafen, fressen, und ficken.Oder so ähnlich. Wahrscheinlich sogar noch mehr . ;-)

Dann entlang der Pazifikküste, bis Salina Cruz nach Tuxtla Gutierrez im Bundasstaat Chiapas und ohne umwege direkt nach San Cristobal de las Casas. Die Stadt, die 1994 auf Grund des NAFTA - Vertragsabschlusses besetzt wurde. Auf ein zwei dreissig Tequillas mit Subcomandante Marcos und ab ins nächste Zapatisten Ausbildungscamp, wo ich mir "den artgerechten Umgang mit Menschenfeindlichen Regierungen" lernen lassen werde.Mann weis ja nie und sicher ist sicher. ;-)

Nach absolvierter Ausbildung wird das Tarngewand gegen dass Touri outfit ( weisse Socken, Sandalen, Bermuda - shorts und je nach laune und zustand einen grossen Sombrero) getauscht. Auf gehts, weiter in das ehemaligen Maya Machtzentrum Palenque. Pyramiden, Tempeln, Gräber und Türme, alles erbaut zwischen 100 v.Chr. bis 900 n.Chr. Sicher nett...

Und weiter gehts - time is money - in die Haupstadt Tabsco`s nach Villahermosa. Im Parque La Venta stehen die wichtigsten Fundstücke der 120 km weslich gelegenen Olmeken Stadt La Venta. Die Olmeken, die Mutterkultur Mittelamerikas, entstand dort ab ca. 3000 vor Christus. Bekannt sind die afrikanisch anmutenden Kollosalköpfe.Bien bien. Auf auf, auf die Halbinsel Yucatan.

Seybaplaya. Ein paar Tage am Strand sollten hier einmal das deftige Kultuprogramm unterbrechen.

Campeche. Eine feines, angeblich vom Massentourismus noch verschont gebliebene koloniales Schmuckstück. Nochmal ein paar Tage faulenzen und weiter gehts in die nach Merida. Von der "weissen Stadt" aus kann man wunderbar die grossen Maya Stätten Uxmal und Chichen Itza erkunden. Auch die Strände um Merida sollen der Hammer sein.

In richtung Osten gehts dann nach Tulum einer Maya Ausgrabungsstätte direkt am der Karibikküste, wo wieder ein zwei Tage hardcore chillen angesagt sind.

Um den Urlaub noch angenehm ausklingen zu lassen werde ich mich auf die Isla Holbox begeben. Auch hier Treffen sich Individualreisende, um auf den relativ unberührten Traumstränden nichts, aber auch gar nichts zu tun.

Soviel zu meiner geplanten Route. Ich bin der fixen Überzeugung, dass sowieso alles anders kommt, aber es ist ja ned schlecht, zumindest einen groben Plan zu haben.

Freitag, 31. August 2007

auf gehts

Der countdown läuft. 23 Tage, dann gehts für mindestens 3 Monate nach Mexico!!
Ich hab lang dafür geschuftet, und auf vieles verzichtet. Jahrelange harte Arbeit, meinen Körper bis an seine Grenzen getrrieben, den Tod als ständigen Begleiter im Nacken. Und wofür?

si.
MEXICO!!!!!!